|
Zurück ◄
Yoga heute
Chakras & Energie
Hand - Mudras
Hatha Yoga
Yoga Pradipika
Urklang & Yoga
Tinnitus
Meditation
Mantra
Katha Upanishad
Bhagavad Gita
Yoga Sutras
Astanga Yoga
Advaita Vedanta
Gedichte
|
Die so genannten Elemente sind eigentlich aus Akasha hervorgegangene Bewegungsformen der
sich bis ins Erdige verdichtenden Maya-Shakti, wobei sich das Tanmatra der
vorausgegangenen Ebene (z.B. Shabdha) in die folgende Ebene (z.B. Vayu) mit einbringt.
Luft (Vayu) hat als Tanmatra das Fühlen (Sparsha) -- wir können Luft also hören und
fühlen.
Feuer (Tejas) ist dann hörbar, fühlbar und sichtbar.
Wasser (Apas) ist hörbar, fühlbar, sichtbar und schmeckbar.
Erde (Prithivi) ist hörbar, fühlbar, sichtbar, schmeckbar und riechbar.
Eine alte tantrische Weisheit besagt, dass alles was außerhalb von uns existiert auch
innerhalb von uns ist. So spiegelt sich die gesamte Schöpfung in unserem eigenen
menschlichen Dasein.
Aufgabe Shaktis ist es im Schöpfungsprozess, das höchste Bewusstsein einzuengen, um die
Körper zu erschaffen. Sie nimmt sich zurück, verdichtet sich, damit auf verschiedenen
Ebenen Materie entstehen kann. Hierdurch verschleiert sie das höchste Bewusstsein, so
dass
es nicht zu erkennen ist.
Die Tanmatras und ihre Mahabhutas durchdringen den menschlichen Körper und erhalten in
bestimmten Körperregionen besondere Kraftzentren feinstofflicher Art, die Cakras.
In ihnen sind alle körperlichen, seelischen und geistigen Funktionen kodiert. Obwohl die
Cakras eine Chakti-Schöpfung sind, ist in jedem Cakra der Shiva-Aspekt durch ein
Bija(Keimlaut), mit beinhaltet. Er wird durch einen Punkt, dem Bindu dargestellt und
symbolisiert den Keim des ursprünglichen Bewusstseins in jedem chakra.

Hand-Mudras
Die Shakti wird also im Schöpfungsprozess von oben nach unten, konkret vom Sahasrara.-
bis in´s Muladhara-Cakra, Maya.- oder Avidya-Shakti genannt. Wenn sie dann auf einem
tantrischen Yogaweg, wozu auch der Hatha-Yoga gehört, durch den Läuterungsprozess wieder
als Kundalini aufsteigt, dann entschleiert sich die Wahrheit des Seins von Stufe zu Stufe
immer mehr.
Das Bewusstsein befreit sich von der Befangenheit des Ego, der Habgier, der Ablehnung
und der Ängste. Das Bewusstsein kehrt zurück zu seinem erhabenen Zustand, der Yoga genannt
wird.
|

|

Zur Vergrößerung anklicken |
Zurück | Weiter
|